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Aktuelles

Presse-/Politische Reaktionen auf den offenen Brief des VLB

Geschrieben von Super User

Pressemitteilung Stellungnahme von Günther Felbinger 08.07.2015
bildungspolitischer Sprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion
„Die Unterrichtsversorgung für das kommende Schuljahr 2015/2016 muss unverzüglich sichergestellt werden. Schülerinnen und Schüler haben in Bayern einen Anspruch darauf – ganz gleich welche Schulart sie besuchen. Das Kultusministerium ist hier in der Pflicht, Planungssicherheit zu garantieren. Besonders gravierend ist die Situation seit Jahren besonders an den beruflichen Schulen. Obwohl die Schülerzahlen an FOS und BOS seit Jahren deutlich steigen, wurden hier kaum neue Planstellen geschaffen und der Pflichtunterricht musste zu oft aus Personalmangel ausfallen. Grund dafür: Die beruflichen Schulen liegen seit Jahren im ‚toten Winkel‘ der CSU-Schulpolitik. Auch angesichts der steigenden Zahl berufsschulpflichtiger Flüchtlinge muss die Staatsregierung jetzt endlich in die Gänge kommen und mit zusätzlichen Lehrkräften auf die Situation reagieren. Die Lücken dürfen nicht dauerhaft mit Aushilfsverträgen geschlossen werden.“

Dirk Oberjasper Pressesprecher der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion im Bayerischen Landtag
Tel. 089 / 4126 - 2941

 

Pressemitteilung der SPD-Landtagsfraktion 08.07.2015
Schüleransturm auf berufliche Schulen
SPD-Fraktion fordert 500 zusätzliche Lehrkräfte ab nächstem Schuljahr
Angesichts des Schüleransturms auf die beruflichen Schulen im Freistaat fordert die SPD-Landtagsfraktion eine Task Force mit 500 zusätzlichen Lehrkräften. Um die Beschulung junger Flüchtlinge zu gewährleisten, müssten vor allem Lehrerinnen und Lehrer mit der Zusatzqualifikation Deutsch als Zweitsprache eingestellt werden, mahnt die SPD-Bildungspolitikerin Kathi Petersen. Wegen der Aktualität des Problems hat die SPD-Fraktion dazu einen Dringlichkeitsantrag (PDF, 82 kB) für das Landtagsplenum am Mittwoch, 8. Juli 2015 eingereicht.
Petersen betont: „Die Lehrkräfte und die gesamte Schulfamilie leisten seit Monaten Enormes, um jungen Menschen, die aus unterschiedlichen Gründen nach Bayern kommen, eine Perspektive zu bieten und durch Bildung Chancen zu eröffnen. Allerdings reichen die Stellen und Mittel dafür längst nicht mehr aus. Die Folge: In einigen Fächern fällt bis zu ein Drittel der Stunden mangels Lehrkräften aus. Da müssen wir etwas tun.“
Petersen appelliert an Kultusminister Spaenle, in dieser Notlage schnell zu handeln. „Auch der Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern hat bereits Alarm geschlagen“, betont Petersen. „Durch Abwarten lässt sich dieses Problem nicht lösen. Wir brauchen das zusätzliche Personal nach den Sommerferien. Auf den Wartelisten gibt es genügend qualifizierte Lehrkräfte, die hier eingesetzt werden könnten.“

Ulrich Meyer Pressesprecher BayernSPD Landtagsfraktion +498941262347

 

Pressemitteilung des Bayerischen Kultusministeriums 07.07.2015
"Unterricht für Zuwanderer wichtige Aufgabe"

MÜNCHEN. "Die beruflichen Schulen in Bayern haben derzeit große Herausforderungen zu meistern. Diese sind gerade durch den anhaltenden Zustrom junger Flüchtlinge und Asylbewerber, aber auch durch Zuzüge aus anderen Teilen Deutschlands mithervorgerufen. Der Erfolg der beruflichen Schulen in Bayern sorgt außerdem seit Jahren für steigende Schülerzahlen. Es geht darum, angesichts dieser Herausforderungen die Unterrichtsversorgung und die Qualität an den beruflichen Schulen weiter zu sichern", so Bayerns Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle zu dem an ihn gerichteten "Offenen Brief" des Verbandes.
Der Minister dankte den Lehrkräften an den beruflichen Schulen in Bayern ausdrücklich für die bisher erbrachte sehr gute Arbeit für die jungen Menschen. Er dankte den Schulleitungen ebenso dafür, dass sie mit schulinternen Maßnahmen geholfen haben, für den anhaltend großen Zustrom junger Menschen auch Unterrichtsangebote zu realisieren.
Minister Spaenle: "Wir dürfen unsere Augen vor der schwierigen Situation der jungen Flüchtlinge und Asylbewerber nicht verschließen, die ihr Heimatland nicht selten aufgrund einer Bedrohung von Leib und Leben verlassen haben. Gerade die beruflichen Schulen leisten hier enorme Arbeit, das bayerische Modell erfährt bundesweit Beachtung. In 260 Klassen unterrichten Berufsschullehrkräfte in einem sehr ambitionierten Programm zwei Jahre lang, um sie fit zu machen für einen Ausbildungsberuf oder den weiteren schulischen Weg in Bayern. Wir gehen davon aus, dass die Anzahl der Flüchtlinge und Asylbewerber weiter steigen wird. Wir werden weitere Anstrengungen unternehmen, um zusätzliche Klassen und schulische Angebote für junge Flüchtlinge und Asylbewerber einrichten zu können."
"Den Hinweis des VLB nehme ich ernst", so der Minister. "Zum laufenden Schuljahr wurden z.B. an den beruflichen Schulen mehr Schüler unterrichtet, als in der Schülerprognose berechnet waren  - unabhängig von der Zahl der Flüchtlinge und Asylbewerber. Dies ist als Anerkennung der beruflichen Bildung zu werten, bereitet für die Schulen und das Bildungsministerium Anforderungen, die es zu bewältigen gilt."
Im kommenden Schuljahr geht das Bildungsministerium nicht von einem Schülerrückgang an den beruflichen Schulen aus, die Zahl dürfte eher weiter steigen. Das Bildungsministerium wird die Schulen dabei unterstützen.
Auch die Fachober- und Berufsoberschulen verzeichnen aufgrund ihrer Leistungsfähigkeit eine enorme Nachfrage von Schülerinnen und Schülern. Sie haben sich als zweiter gleichwertiger Weg zur Hochschulreife positioniert. "Wir konnten in den jüngsten Jahren zusätzliche Stellen an den Fach- und Berufsoberschulen schaffen. Wir müssen hier weiter arbeiten.", so der Minister.

Dr. Ludwig Unger, Tel. 089-21862105   

 

Münchner Merkur 08.07.2015




Der Neue Tag 08.07.2015

Kultusminister Spaenle ernennt Klaus Vietze zum neuen Ministerialbeauftragten für FOS und BOS in Ostbayern

Geschrieben von PM KM

"Wesentliche Scharnierfunktion zwischen Schule und Ministerium"

MÜNCHEN. Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat Klaus Vietze zum neuen Ministerialbeauftragten für die Berufliche Oberschule in Ostbayern ernannt. Er wird in den Regierungsbezirken Oberpfalz, Niederbayern sowie im Osten Oberbayerns für die Fachoberschulen (FOS) und die Berufsoberschulen (BOS) zuständig sein, die unter dem Dach der Beruflichen Oberschule zusammengefasst sind. Seine neue Aufgabe beginnt am 1. August 2015.

"Die Ministerialbeauftragten erfüllen eine wesentliche Scharnierfunktion zwischen Schule und Ministerium. Sie stehen den Fachober- und Berufsoberschulen in allen schulischen Fragen beratend und unterstützend zur Seite. Vor dem Hintergrund der deutlich wachsenden Schülerzahlen an der Beruflichen Oberschule kommt ihnen vor allem in der Weiterentwicklung eine besondere Bedeutung zu", betonte Minister Spaenle mit Blick auf das breite Aufgabenspektrum der insgesamt drei Ministerialbeauftragten für die Berufliche Oberschule in Bayern. In den vergangenen 15 Jahren hatten sich die Schülerzahlen dort mehr als verdoppelt, neben den traditionellen fünf Ausbildungsrichtungen werden seit dem Schuljahr 2012/2013 "Gesundheit" und "Internationale Wirtschaft" im Rahmen eines Schulversuchs angeboten. "Die Beruflichen Oberschulen sind Garanten für die Durchlässigkeit unseres bayerischen Schulsystems bis hin zur akademischen Ausbildung", unterstrich der Minister. Rund 43 Prozent aller Studienberechtigten kommen derzeit über den beruflichen Bildungsweg an die Hochschulen, über 80 Prozent davon nach dem Besuch einer Beruflichen Oberschule.

Oberstudiendirektor Klaus Vietze hat nach dem Studium der Betriebswirtschaft und der Wirtschaftspädagogik mit dem Zweitfach Sozialkunde 10 Jahre an der Staatlichen Fachoberschule Kulmbach unterrichtet. Von 1995 bis 1999 war er an das Kultusministerium abgeordnet, wo er in der Abteilung für Berufliche Schulen tätig war. Im Schuljahr 1999/2000 war er Mitarbeiter der Schulleitung an der FOS/BOS Kulmbach, bevor ihm im Jahr 2000 die Leitung der Staatlichen FOS/BOS Bayreuth übertragen wurde. Als Ministerialbeauftragter für die Berufliche Oberschule in Ostbayern wird Vietze gleichzeitig als Schulleiter der Staatlichen FOS/BOS Straubing fungieren. Er folgt in seiner neuen Funktion auf Dr. Friedrich Heyder, der heute in Straubing von Staatssekretär Bernd Sibler offiziell verabschiedet wird und zum Ende des Schuljahres seinen Ruhestand antritt.

Kathrin Gallitz, Stellv. Pressesprecherin, 089 2186-2108

Verbesserungen für den öffentlichen Dienst in Bayern seit dem BBB Hauptausschuss 2014

Geschrieben von bbb-Info

Seit der letzten Sitzung des BBB Hauptausschuss am 17. Mai 2014 hat sich einiges für den öffentlichen Dienst in Bayern getan. Hier ein Überblick zu den neuen Regelungen:

  1. Besoldungsanpassung
    Zeit- und inhaltsgleiche Übertragung des Tarifabschlusses (TV-L) auf die Bayeri-schen Beamtinnen und Beamten.
    Im Einzelnen gibt es folgende Verbesserungen:
    - ab 01.03.2015: 2,1 Prozent (Anwärterbezüge: +30 €)
    - ab 01.03.2016: 2,3 Prozent mindestens 75 Euro (Anwärterbezüge: +30 €)
    Auch Stellenzulagen, Erschwerniszulagen und Ballungsraumzulage werden

    Weiterlesen: Verbesserungen für den öffentlichen Dienst in Bayern seit dem BBB Hauptausschuss 2014

Personalentwicklung an beruflichen Schulen: Brauchen wir mehr Coaching?

Geschrieben von Christian Schmidt

„Man kann niemandem etwas lehren, man kann ihm nur helfen, es in sich selbst zu finden.“
Galileo Galilei (1564 – 1642), italienischer Mathematiker, Philosoph und Physiker

Nichts beschreibt Coaching treffender als diese Aussage. Coaching boomt, zumindest im Bereich der Privatwirtschaft. Was noch vor Jahren als nahezu exklusive Individualberatung für das gehobene Management galt, hat sich auf breiter Ebene im Bereich der Personalentwicklung etabliert und dort einen festen Platz unter den Trainings- und Qualifizierungsangeboten eingenommen. Auch im Bildungsbereich (Schulleitungen) etabliert sich Coaching, wenn auch nur langsam.
Wie in der Arbeitswelt, so wachsen ebenso im Schulalltag Druck und Anforderungen an die strategische, fachliche und menschliche Kompetenz von Führungs- und Fachkräften.
Standardisierte Seminare können ihnen gute Hilfestellung bieten. Hierbei gilt es, eine Vielzahl von Begriffen zu unterscheiden:
>    Beratung arbeitet mit fachlicher und sachlicher Thematik. Die Arbeit mit Fachwissen steht im Vordergrund. Der Berater gibt sein Wissen als Rat weiter und vermittelt. Er ist auftragsbestimmt und eingegrenzt. Bekannt im Bildungsbereich ist die kollegiale Beratung. Sie erfolgt in Form professioneller, lösungsorientierter Beratung im Kollegenkreis.
>    Training arbeitet dagegen mit der Anforderung, Fähigkeiten aufzubauen. Der Trainer verfügt über eine Lehrkompetenz und denkt im Können. Er trainiert und übt Fähigkeiten ein, leitet an und macht Vorgaben. Training ist leistungsorientiert und zielgerichtet.
>    Therapie hingegen befasst sich mit psychischen und seelischen Krankheitsbildern. Hier ist psychologisches und medizinisches Wissen erforderlich. Seelische Traumata werden aufgearbeitet, seelische Erkrankungen sollen geheilt werden.
>    Mentoring arbeitet mit dem Nachwuchs. Der Mentor ist erfahren und kompetent in seinem Fachbereich. Er unterstützt, regt an und gibt sein Wissen weiter. Er leitet und führt entwicklungsorientiert und motiviert.

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Ein Projekt zur Berufsorientierung „Regional, saisonal, gesund genießen“ in Landshut: Realschule, und was dann?

Geschrieben von Franz Einsiedler

Nur gut die Hälfte der Schüler an allgemeinbildenden Schulen fühlen sich ausreichend über ihre beruflichen Möglichkeiten informiert. Eine am 25.11.2014 veröffentlichte Allensbach-Studie im Auftrag der Vodafone-Stiftung kam zu dem Ergebnis, dass eine Verbesserung der Berufsorientierung sowohl für Schüler auf ihrem weiteren Bildungsweg als auch für Unternehmen bei der Fachkräftesicherung dringend erforderlich seien.

Die Unterrichtsidee
Der Zusammenarbeit von allgemeinbildenden Schulen und Berufsschulen kann diesbezüglich eine Schlüsselrolle zukommen, da auf diese Weise „Berufsorientierung“ in einen praxisnahen und interessanten Kontext gebracht werden kann. Wir, der Fachbereich Gastronomie der Staatlichen Berufsschule 1 Landshut, haben mit der Staatlichen Realschule Landshut für den Bereich Gastronomie ein Konzept entwickelt, das sich mit folgendem Thema beschäftigt: „Die Bedeutung einer gesunden Ernährung ist unbestritten. Eine besondere Rolle spielen in diesem Zusammenhang regionale und saisonale Lebensmittel."
An sechs Projekttagen arbeiteten Realschüler mit Auszubildenden der Gastronomie bei der Planung und Durchführung einer Aktion für 70 geladene Gäste mit der Vorgabe „Regional, saisonal, gesund genießen“ zusammen.
Ihre Aufgabe war es, weitestgehend eigenverantwortlich
>    eine Aktion inklusive des Rahmenprogramms zu planen und vorzubereiten;
>    das Restaurant für die Veranstaltung zu arrangieren;
>    ein 3-Gänge-Menü für 70 geladene Gäste unter Berücksichtigung spezieller Essgewohnheiten des Islams und von Vegetariern zuzubereiten;
>    den Service durchzuführen.

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Bewusste Sprache in der Pädagogik (I): Berufsschulunterricht – Was ist eine kraftvolle Sprache?

Geschrieben von Eva Woodtli Wiggenhauser

„Jedes Wort wirkt!“ – in einer Zeit, in der Umgang mit der Sprache durch die neuen Medien eine grundlegende Veränderung erfährt und damit auch nicht vor den Toren unserer Schulen anhält, wollen wir in loser Folge mit kurzen Aufsätzen auf dieses Phänomen aufmerksam machen und gleichzeitig Anregungen geben, wie nicht nur im Deutschunterricht durch eine bewusste Betonung auf die Sprache Abhilfe geschaffen werden kann. Dies basiert auf dem von Mechthild R. von Sheurl-Defersdorf herausgegebenen Titel: Jedes Wort wirkt! – Bewusste Sprache in der Pädagogik. Alexander Liebel wird das Werk in der nächsten Ausgabe von vlb-akzente ausführlich besprechen.

Den Anfang der neuen Reihe macht Eva Woodtli Wiggenhauser, die sich mit der Frage beschäftigt, was eine kraftvolle Sprache im Berufsschulunterricht ist.

Der Unterricht an der Berufsschule ist eine Herausforderung. Die angehenden Berufsleute sind in vielerlei Hinsicht auf der Suche: nach der eigenen Identität, nach der Unabhängigkeit von Elternhaus, nach dem Weg ins Erwachsenenleben. Dabei gestalten sich Wege unterschiedlich, und manche machen es den beteiligten Wegbegleitern, zu denen neben den Eltern auch die Lehrer und Meister gehören, nicht einfach. Vor allem Lehrerinnen und Lehrer für allgemeinbildende Fächer klagen über freche, gelangweilte und desinteressierte Schüler, die Schulstunden zur großen Herausforderung werden lassen. Statt freudig mitzumachen, schwatzen die Schüler ohne Unterlass, provozieren und lassen sich zu keinem konstruktiven Verhalten bewegen.

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VLB Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern e.V.
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