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Neuer Studiengang „Ingenieurpädagogik“ an der Hochschule Landshut: Kooperation mit der TU München in der Lehrerbildung für Metall- und Elektrotechnik

Geschrieben von Prof. Dr. Dietmar Heisler / Prof. Dr. Alfred Riedl

Mit einem Festakt beging die Hochschule Landshut am 23.11.2015 den Start ihres neuen Bachelor-Studiengangs Ingenieurpädagogik. Seit dem Wintersemester 2015/16 stehen hier die beiden beruflichen Fachrichtungen Metalltechnik oder Elektro- und Informationstechnik zur Wahl. Als Unterrichtsfach sind die Fächer Mathematik und Physik möglich. Der Studiengang enthält neben umfangreichen ingenieurwissenschaftlichen Inhalten auch sozial- und erziehungswissenschaftliche Anteile. Er qualifiziert so für eine Tätigkeit als Berufspädagogin oder Berufspädagoge und bereitet außerdem auf eine spätere Tätigkeit als Lehrkraft an beruflichen Schulen vor.

Vom Ingenieurpädagogen zum
Master Berufliche Bildung
An der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut können Ingenieurpädagogik-Studierende zunächst den Abschluss Bachelor of Engineering (B.Eng.) erwerben. Damit steht ihnen bereits der Weg als Berufspädagogin oder Berufspädagoge offen. Sie sind so z.B. in der außerschulischen oder in der betrieblichen Aus- und Weiterbildung einsetzbar. Da der Studiengang Ingenieurpädagogik in enger Abstimmung mit der TUM School of Education konzipiert wurde, ist er hochaffin zum TU-Lehramtsstudiengang Bachelor Berufliche Bildung gestaltet. Durch eine von den Präsidenten der Hochschule Landshut und der TU München unterzeichnete Kooperationsvereinbarung ist zudem sichergestellt, dass die Absolventinnen und Absolventen der Ingenieurpädagogik aus Landshut unmittelbar in den Master Berufliche Bildung an der TU München einmünden können. Mit dem Masterabschluss an der TUM steht ihnen dann das Referendariat für das Lehramt an beruflichen Schulen ebenso offen, wie die spätere Tätigkeit als Lehrkraft an beruflichen Schulenww.

Innovatives Kooperationsmodell
Der Erfolg der in dieser Form bisher einmaligen Kooperation in der Lehrerbildung für ein berufliches Lehramt zeichnet sich bereits mit dem Start des Studiengangs Ingenieurpädagogik und der ersten Immatrikulationsmöglichkeit von Studierenden zum Wintersemester 2015/16 ab. So haben 19 Personen in der beruflichen Fachrichtungen Metalltechnik ihr Studium aufgenommen, neun in der Fachrichtung Elektro- und Informationstechnik. Damit ist es diesem innovativen Kooperationsmodell für die Lehrerbildung offensichtlich gelungen, eine bisher kaum erreichte Zielgruppe für das Lehramt an beruflichen Schulen in der Region um Landshut anzusprechen. Sollte sich dieses Konzept längerfristig als erfolgreich zeigen, könnte gerade in den Mangelfächern Metalltechnik sowie Elektro- und Informationstechnik künftig auf Not- und Sondermaßnahmen zugunsten einer grundständigen Professionalisierung von Lehrkräften verzichtet werden.

Erfolgversprechende Entwicklungslinie
In diese Richtung zielt auch der im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung neu entwickelte „Integrierte Masterstudiengang Berufliche Bildung“, der im Zusammenwirken zwischen TU München und dem Staatlichen Studienseminar die Masterphase für Berufliche Bildung und den Vorbereitungsdienst miteinander verbindet. Dieser soll zum Wintersemester 2016/17 starten. Der auf sechs Semester angelegte, integrierte Masterstudiengang ist für Bachelor-Absolventen von Hochschulen für angewandte Wissenschaften ebenso offen, wie für Universitätsabsolventen in einem fachwissenschaftlichen Studiengang. Beide Ansätze stehen komplementär nebeneinander und zielen auf eine Nachwuchssicherung im Lehramt an beruflichen Schulen. Insbesondere die Kooperation zwischen der Hochschule für angewandte Wissenschaften in Landshut und der Technischen Universität München zeigt hier eine bereits auf dem Weg befindliche, erfolgversprechende Entwicklungslinie auf.

Deutschlandstipendien für fünf Studierende
Zur Festveranstaltung zur Einführung des Studiengangs Ingenieurpädagogik begrüßte zunächst der Präsident der Hochschule, Prof. Dr. Karl Stoffel, die gekommenen Gäste und Studierenden. Nach einem Grußwort von Staatssekretär Bernd Sibler nahm Prof. Dr. Alfred Riedl von der TUM School of Education eine Einschätzung zur Bedeutung des Studiengangs Ingenieurpädagogik vor. Prof. Riedl war als Studiendekan für das berufliche Lehramt an der School of Education federführend für die TUM bei den Kooperationsgesprächen mit der Hochschule Landshut. Prof. Dr. Dietmar Heisler stellte dar: „Was ist ein Ingenieurpädagoge?“ Prof. Heisler ist der neu berufene Inhaber der Professur für „Pädagogik für berufliche Schulen und Weiterbildung“ an der Hochschule Landshut, der sich künftig als Studiengangverantwortlicher besonders um den neu eingerichteten Studiengang kümmern wird. Am Ende der Veranstaltung erfolgte die Verleihung von fünf Deutschlandstipendien an Studierende der Ingenieurpädagogik, die von der TÜV Süd Stiftung speziell für diesen Studiengang ausgebracht worden sind. Die Übergabe der Urkunden nahm Horst Schneider vor.

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