Presse

Bericht aus der Kabinettssitzung: Pakt für Berufliche Bildung

Wirtschaftsministerin Ilse Aigner, Arbeitsministerin Emilia Müller und Bildungsstaatssekretär Georg Eisenreich unterzeichnen „Pakt für Berufliche Bildung“ mit Wirtschaftsverbänden / Aigner: „Klares Signal für hohen Stellenwert der beruflichen Bildung / Schwerpunkt auf Digitalisierung / Bayern bleibt Anwalt für gleichwertige Bildungsabschlüsse“

Mit einem Pakt für Berufliche Bildung stärkt die Staatsregierung gemeinsam mit den bayerischen Wirtschaftsverbänden und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit die berufliche Bildung im Freistaat und baut sie insbesondere im Bereich Digitalisierung weiter aus. Ziel ist es, junge Menschen für die berufliche Aus- und Weiterbildung zu begeistern und dadurch zur Fachkräftesicherung in Bayern beizutragen. Wirtschaftsministerin Ilse Aigner betonte: „Wir setzen gemeinsam mit der Wirtschaft ein klares Signal für den hohen Stellenwert der beruflichen Bildung auf Augenhöhe mit der akademischen Ausbildung.

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Kultusminister Spaenle würdigte Ministerialbeauftragten Hansjörg Bosch

Anlass: Sein Eintritt in den Ruhestand - Virtuelle BOS aufgebaut
"Eine überzeugende Führungspersönlichkeit"

MÜNCHEN/ERLANGEN. Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle hat heute den langjährigen Ministerialbeauftragten für die Berufliche Oberschule in Nordbayern, Hansjörg Bosch, anlässlich seines Eintritts in den Ruhestand zum Schuljahresende gewürdigt. "Leitender Oberstudiendirektor Hansjörg Bosch hat als überzeugende Führungspersönlichkeit gleichsam einem erfahrenen Admiral eine Flotte von 36 Berufsoberschulen und Fachoberschulen durch Wind und Meer gesteuert und dabei die Herzen seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewonnen."

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Kabinett beschließt mind. 75 Euro für alle Beamten

BBB-Info vom 25. April 2017 - Besoldungsanpassung 2017/2018

Verwerfungen aufgrund des Tarifergebnisses werden im Beam-tenbereich korrigiert
Der Ministerrat hat in der heutigen Kabinettssitzung dem aktualisierten Ge-setzentwurf zur Anpassung der Bezüge 2017/2018 zugestimmt. Darin wird nun auf die Begrenzung des Mindestbetrags von 75 Euro auf einen Grund-gehaltsbetrag von bis zu 3.200 Euro (sog. Grenzbetrag) verzichtet.
Damit werden die Verwerfungen, die sich aufgrund des Tarifabschlusses ergeben, im Beamtenbereich korrigiert.
Der Bayerische Beamtenbund hatte in seiner Stellungnahme zum Gesetzentwurf die Beseitigung dieser Unregelmäßigkeiten gefordert. Den vollen Mindestbetrag sollten nur Beschäftigte mit einem Grundgehalt von bis zu 3.200 Euro erhalten. Die Folge wäre gewesen, dass in einigen Bereichen (verschiedene Stufen der Besol-dungsgruppen A 10, A 11 und A 12) die Anpassung unter 75 Euro betragen hätte.

Wesentliche Eckpunkte der Einkommensrunde 2017:

  • Lineare Anpassung rückwirkend ab 1. Januar 2017 um 2,0 v.H., mindes-tens um 75 € für Beamtinnen und Beamte, Versorgungsberechtigte sowie Richterinnen und Richter.
  • Lineare Anpassung ab 1. Januar 2018 um 2,35 v.H. für Beamtinnen und Beamte, Versorgungsberechtigte sowie Richteinnen und Richter.
  • Aktive Beamtinnen und Beamte, Richterinnen und Richter erhalten zusätz-lich zur linearen Erhöhung der Bezüge eine Einmalzahlung in Höhe von 500 Euro (Anwärterinnen und Anwärter: 150 Euro; Stichtag: 01.01.2017).
  • Anwärterinnen und Anwärter erhalten rückwirkend ab 1. Januar 2017 und ab 1. Januar 2018 jeweils einen monatlichen Betrag in Höhe von 35 €.
  • Erhöhung des Erholungsurlaubs für Beamtinnen und Beamte im Vorberei-tungsdienst von 28 auf 29 Tage (ab dem Jahr 2017).

Berufsbildungsbericht 2017: Jetzt sind die Länder gefragt!

Das Kooperationsverbot muss gänzlich weg!

„Die duale Berufsbildung in Deutschland ist ein tragender Pfeiler der Innovationsund
Wettbewerbsfähigkeit der Wirtschaft und zentral für den Zusammenhalt der
Gesellschaft. Die Qualität der deutschen Berufsbildung, ihre Orientierung an einem
ganzheitlichen Berufskonzept, die vergleichsweise guten Übergänge von Ausbildung
in Beschäftigung und die im EU-Vergleich geringste Jugendarbeitslosigkeit sind
ausschlaggebend für den Erfolg und das auch international hohe Ansehen unseres
Systems.“ So steht es in der Vorabfassung des Berufsbildungsberichtes 2017 der
Bundesregierung vom 24.April 2017. Der Bundesverband der Lehrerinnen und
Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS) begrüßt diese Aussagen.
Im Rahmen der „Berufsbildung 4.0“ gilt als wesentliches Qualitätsmerkmal guter
Berufsausbildung und -fortbildung eine zeitgemäße, dem aktuellen Stand angepasste
technische Ausstattung. „Zur Modernisierung des Berufsbildungssystems unterstützt
das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die überbetrieblichen
Ausbildungsstätten und Kompetenzzentren der Wirtschaft mit einem
Sonderprogramm zur Förderung der Digitalisierung und Modernisierung der
Ausbildung. „Die beruflichen Schulen brauchen aber ebenso eine moderne, aktuelle
und hochwertige digitale Ausstattung, um ihren Bildungsauftrag zu erfüllen“, so
Eugen Straubinger, Bundesvorsitzender des BLBS, und weiter: „Das ist leider nicht in
allen Bundesländern gegeben.“

Der BLBS fordert daher:
Für die Ausstattung der berufsbildenden Schulen sind gegenwärtig allein die
Landkreise und Kommunen zuständig, die schon heute finanziell überfordert sind.
Daher fordert der BLBS, die berufsbildenden Schulen entsprechend der sich
wandelnden Anforderungen der Arbeitswelt technisch modern auszustatten. Daran
muss sich auch der Bund beteiligen, indem das Kooperationsverbot gelockert wird.
„Nur so können in modernen und innovativen berufsbildenden Schulen weiterhin die
Fachkräfte der Gegenwart und Zukunft in hoher Qualität ausgebildet werden“, so
Straubinger weiter.
Verantwortlich für den Inhalt: Heiko Pohlmann Kapellenstr. 82, 82239 Alling, Handy-Nr.: 0179 / 1391138
Bundesverband der
Lehrerinnen und Lehrer
an beruflichen Schulen e.V.
Federal Association of
Vocational School Teachers
in Germany
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