Positionen

Positionspapier „Inklusion“

Ein Mehr an Gemeinsamkeit von behinderten und nicht behinderten Menschen ist in allen gesellschaftlichen Bereichen, zumal auch im Bildungsbereich wünschenswert. Dieses Mehr ist aber nur möglich, wenn die Wege der Inklusion vom Kindeswohl aller Kinder ausgehen sowie realistisch und frei von ideologisch motivierter Instrumentalisierung sind.

Das differenzierte deutsche Förderschulwesen mit seinem hochprofessionellen Lehrpersonal hat sich bewährt. Anstatt es zur Disposition zu stellen, sollte man alle Kraft für dessen Weiterentwicklung und Finanzierung aufwenden und alles unternehmen, um die Integration Behinderter in die allgemeine und berufliche Bildung und in die Arbeitswelt voranzubringen.

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"Zwischenzeugnis" für Kultusminister Spaenle einfach nur geschmacklos!

abl-Präsident und Landesvorsitzender des Verbandes der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern e.V. (VLB) Jürgen Wunderlich ist entsetzt über SPD-Äußerung „Einfach nur geschmacklos!“ äußert sich der abl-Präsident und Landesvorsitzende des Verbandes der Lehrer an Beruflichen Schulen in Bayern (VLB), Jürgen Wunderlich, über die Äußerungen des Bildungspolitischen Sprechers der SPD-Fraktion, Martin Güll, SPD, zum "Zwischenzeugnis" für Kultusminister Spaenle. „Diese Aussagen sind eines Pädagogen unwürdig“ und werden von den Lehrerverbänden scharf kritisiert. Gerade weil die Gestaltung der Bildungslandschaft Bayerns ein großes Wahlkampfthema ist, mit Forderungen die gegensätzlicher nicht mehr sein können, ist es wichtig, die Objektivität zu wahren.

DL zum UNESCO-Weltlehrertag am 5. Oktober

Mehr Anerkennung für Lehrkräfte gefordert

  •  „Versorgung der Schulen mit Lehrern nach wie vor unzureichend“
  • • „Schule und Lehrerberuf nicht überfrachten!“  

Anlässlich des UNESCO-Weltlehrertages am 5.Oktober kritisiert der Deutsche Lehrerverband (DL), dass es weiten Bereichen des Schulwesens immer noch an einer bedarfsgerechten Lehrerversorgung mangle.

Josef Kraus, Präsident des Deutschen Lehrerverbandes, unterstreicht: „Um junge Leute für den faszinierenden Beruf des Lehrers zu begeistern, muss sich der Umgang von Politik und Öffentlichkeit mit diesem Beruf ändern. Lehrer brauchen die volle Anerkennung für ihre anspruchsvolle und immer schwieriger werdende Arbeit. Auch die UNESCO sieht gut qualifizierte und motivierte Lehrkräfte als die Grundlage für eine qualitativ hohe Bildung.“

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Berufliche Bildung stärken – die beruflichen Schulen einbinden!

Bundesbildungsministerin Schavan hat eine Initiative zum Export der beruflichen Bildung vorgestellt, da die Nachfrage nach einer Kooperation mit Deutschland in der Berufsbildung stetig steigt. Dazu wird das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eine Zentralstelle für internationale Berufsbildungskooperation beim Bundesinstitut für Berufsbildung (BIBB) einrichten.

„Wesentliche Säule des deutschen dualen Berufsbildungssystems sind die beruflichen Schulen, deshalb müssen ihre Vertreter auch institutionell eingebunden werden, wenn es beworben werden soll,“, so Berthold Gehlert, Bundesvorsitzender des Bundesverbandes der Lehrerinnen und Lehrer an beruflichen Schulen (BLBS). Und er fügt an: "Wer die Dualität von Schule und Betrieb zuhause nicht konstruktiv lebt, kann das duale System auch im Ausland nicht überzeugend darstellen!"

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Duale Berufsausbildung international empfohlen

Zur Lösung des Arbeitslosenproblems in Amerika empfiehlt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD), der 34 Mitgliedsstaaten auf der ganzen Welt angehören, sich an Deutschland und der Schweiz zu orientieren und die duale Berufsausbildung einzuführen. Laut OECD bietet eine betriebliche Ausbildung mit begleitender Berufsschule und staatlich anerkannten Berufsabschlüssen große Vorteile: „Für viele Jugendliche könnte diese Praxisorientierung viel mehr bringen als Unterrichtsstoff ohne erkennbaren Bezug zu Dingen, von denen sie keine Ahnung haben oder die sie nicht interessieren.“ So die Studie der OECD über die US-Ökonomie, die am Dienstag in Washington vorgestellt wurde.

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Scansoftware für Schulen kommt nicht

Länder und Bildungsverlage einig:
Bereitstellung moderner Unterrichtsmaterialien - auch in digitalisierter Form - gemeinsames Anliegen

MÜNCHEN. Eine Scansoftware für Schulen wird nicht kommen. Das ist das Ergebnis der Verhandlungen, die eine bayerische Delegation für die deutschen Länder mit den Schulbuchverlagen geführt hat. In intensiven Gesprächen haben die 16 Bundesländer, vertreten durch den Freistaat Bayern, und die Schulbuchverlage beschlossen, dass gemeinsam nach einer Lösung für den digitalen Einsatz von Unterrichtswerken und -materialien im Unterricht gesucht wird.

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VLB Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern e.V.
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