Sprachförderung als Handlungsfeld beruflicher Schulen

Geschrieben von Prof. Dr. Karl Wilbers

Gemeinsame Fachtagung der Stadt Nürnberg und der Universität Erlangen-Nürnberg


Für den Input am Morgen:
Prof. Dr. Marion Döll von der PH Oberösterreich sowie Prof. Dr. Karl Wilbers und
Prof. Dr. Magdalena Michalak von der Universität Erlangen-Nürnberg

Die Sprachförderung ist zu einer wichtigen Herausforderung für berufliche Schulen geworden. In Nürnberg ist der Orientierungsrahmen der städtischen Schulen „Ein am Kind/Jugendlichen/jungen Erwachsenen orientiertes Schulwesen“ ist eine zentrale Grundlage für das Nürnberger Qualitätsmanagement an Schulen (NQS). Im Orientierungsrahmen wird die Sprachförderung als eigenständiges Handlungsfeld ausgewiesen. Vor diesem Hintergrund fand in Nürnberg am 24.01.2018 eine Fachtagung zur Sprachförderung an beruflichen Schulen statt.

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VLB-Fachtagung Berufliche Bildung in der digitalen Welt

Geschrieben von Martin Ruf

Erste Eindrücke zur VLB-Fachtagung


BSZ Neusäß Blick in die Aula - Vortrag Prof. Dr. Wilbers
Vortrag von Prof. Dr. Karl Wilbers zum Download

Der VLB reagierte mit seiner Fachtagung „Berufliche Bildung in der digitalen Welt“ in Neusäß auf die aktuell anstehenden Herausforderungen, denen sich die beruflichen Schulen im Hinblick auf „Industrie 4.0“ stellen müssen. Das Impulsreferat von Prof. Dr. Karl Wilbers führte zielgerichtet in die Thematik ein.

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Grundschulung Teil I für Personalräte an beruflichen Schulen 16.-17.10.2017

Geschrieben von Super User

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

aufgrund der großen Nachfrage bietet das Bildungs- und Förderwerk des Verbandes der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern (BFW-VLB) e.V. für neu gewählte Personalräte und Ersatzvertreter noch eine weitere zweitägige Grundschulung Teil I nach Art. 46 Abs. 5 BayPVG an.

Datum
16.10. bis 17.10.2017 

Teilnehmerkreis
Personalräte aus allen Regierungsbezirken/Schulen

Geplanter Schulungsort
Ebermannstadt

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Teilzeitbeschäftigung für Beamtinnen und Beamte

Geschrieben von Wolfgang Lambl

Antragsteilzeit - Voraussetzungen
Beamtinnen und Beamten mit Dienstbezügen soll auf Antrag die Arbeitszeit bis auf die Hälfte der regelmäßigen Arbeitszeit und bis zur jeweils beantragten Dauer ermäßigt werden, soweit dienstliche Belange nicht entgegenstehen.
Diese sogenannte „voraussetzungslose Antragsteilzeit" ermöglicht eine Teilzeitbeschäftigung ohne Vorliegen besonderer sachlicher oder persönlicher Gründe. Antragsteilzeit ist zu versagen, wenn dienstliche Belange einer Reduzierung der Arbeitszeit entgegenstehen.

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„Wer wird Personalratsvorsitzende(r)?“ Die „Konstituierung“ der Personalvertretungen - nach BayPVG gesetzlich geregelt!

Geschrieben von Wolfgang Lambl

Die Amtszeit der neu gewählten Personalräte beginnt einheitlich am 1.8.2016 und endet planmäßig am 31.7.2021. Die Wahl der Vorstandsmitglieder und der/des Vorsitzenden ist gesetzlich zwingend vorgeschrieben. Immer wieder kommt es allerdings bei Kolleginnen und Kollegen zu Irritationen, insbesondere wenn sich bei der Wahl des Vorstandes eventuell eine von den Wahlergebnissen abweichende Besetzung ergibt.

Durch die Regelung im Art. 33 BayPVG (Gesetz vom 24.12.2005, GVBl S. 687/688) kann sich für die konstituierende Sitzung und die Geschäftsführung des Personalrates entsprechende Auswirkungen ergeben:

Hat der Personalrat drei oder mehr Mitglieder, so ist von der stärksten Gruppe – in der Regel die Gruppe der Beamten - ein weiteres Mitglied als stellvertretende(r) Vorsitzende(r) in den Vorstand zu wählen. Es sind ausschließlich die Mitglieder dieser Gruppe wahlberechtigt.

Der Personalrat kann damit zwei stellvertretende Vorsitzende haben.

In der konstituierenden Sitzung ist daher wie folgt vorzugehen:

1.    Die Gruppen der Beamten und der Arbeitnehmer wählen in getrennten Wahlgängen die/den jeweilige Gruppenvorsitzende/n und die/den stellvertretende/n Gruppenvorsitzende/n (das auf sie entfallende Vorstandsmitglied und ein stellvertretendes Vorstandsmitglied - Art. 32 Abs. 1 Satz 4 BayPVG).
Diese Wahl kann offen, z.B. durch Handaufheben erfolgen, wenn die jeweilige Gruppe nicht ein anderes Wahlverfahren beschließt.

2.    Die stärkste Gruppe kann ein weiteres Vorstandsmitglied als stellvertretende(n) Vorsitzende(n) (Art. 33 Satz 1 BayPVG) wählen. Dies kann z.B. auch ein bereits zum stellvertretenden Vorstandsmitglied gewähltes Mitglied sein.
Damit ist der Vorstand gebildet

3.    Der gesamte Personalrat wählt dann aus den Mitgliedern des Vorstands (nur diese sind wählbar – mit Ausnahme der/des bereits gewählten stellv. Vorsitzenden) eine(n) Vorsitzende(n) und die/den stellvertretende/n Vorsitzende/n.
Der Personalrat kann daher bis zu zwei stellvertretende Vorsitzende haben.

Auszug aus dem BayPVG:

Art. 32   Vorstand, Vorsitzender
(1) Der Personalrat bildet aus seiner Mitte den Vorstand. Diesem gehört ein Mitglied jeder im Personalrat vertretenen Gruppe an. Frauen und Männer sollen dabei gleichermaßen berücksichtigt werden. Die Vertreter jeder Gruppe wählen das auf sie entfallende Vorstandsmitglied und ein stellvertretendes Vorstandsmitglied. Bei Stimmengleichheit entscheidet das Los.

(2) Der Personalrat wählt mit einfacher Stimmenmehrheit in geheimer Wahl aus den Mitgliedern des Vorstands einen Vorsitzenden und bis zu zwei stellvertretende Vorsitzende. Dabei sind die Gruppen zu berücksichtigen, denen der Vorsitzende nicht angehört, es sei denn, dass die Vertreter dieser Gruppe darauf verzichten.

[…]
Art. 33   Erweiterter Vorstand
Hat der Personalrat drei oder mehr Mitglieder, ist von den Vertretern der stärksten Gruppe im Personalrat ein weiteres Mitglied als stellvertretender Vorsitzender in den Vorstand wählen; bei gleicher Stärke der Gruppen entscheidet das Los.   […]

Wichtiger als all die gesetzlichen und juristischen Vorschriften ist jedoch, dass die gewählten Personalräte die Anliegen und Interessen der Beschäftigten mit Engagement und Kompetenz vertreten. Bei dieser wertvollen Aufgabe können Sie auch auf die Beratung und Unterstützung der zuständigen Stufenvertretungen „bauen“.

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