Jürgen Wunderlich neuer ABL-Präsident

Geschrieben von abl

Bild ablTurnusmäßiger Wechsel an der abl-Spitze
Jürgen Wunderlich, Vorsitzender des Verbandes beruflicher Lehrer in Bayern e.V. (VLB), ist neuer Präsident der Arbeitsgemeinschaft Bayerischer Lehrerverbände (abl).
Wunderlich übernahm das Amt von seinem Vorgänger, brlv-Landesvorsitzender Jürgen Böhm.

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Vollversammlung des 13. VLB-Berufsbildungskongresses eröffnet

Geschrieben von Super User
 
Landesvorsitzender Jürgen Wunderlich eröffnet die Vollversammlung im Rahmen des Berufsbildungskongresses in Deggendorf und begrüßt die 268 Delegierten.
 
Die Vollversammlung des VLB ist das höchste Beschlussorgan des Berufsschullehrerverbands. Sie tagt im Regelfall alle zwei Jahre.

VLB-Hauptvorstand bereitet vor

Geschrieben von Super User

Der Hauptvorstand des Verbands der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern e.V. VLB bereitet im Zuge seiner Hauptvorstandssitzung am 24.11.2016 in Deggendorf den anstehenden 13. VLB-Berufsbildungskongress vor.

Neben den in der Presseinformation formulierten Themenkreisen sorgt insbesondere die vorgesehene Befristung von Funktionsstellen für Seminarlehrer auf maximal 10 Jahre für rege Diskussionen. Unbedarft der Diskussionen in der morgigen VLB-Vollversammlung sieht der Hauptvorstand bei einer Einführung massive Einschränkungen bei der Qualität der Lehrerbildung und eklatante Auswirkungen auf die Lehrerversorgung an beruflichen Schulen.

Darüber hinaus werden die zahlreichen Anträge der Bezirks- und Kreisverbände im Vorfeld der Vollversammlung vorbesprochen.

Der VLB im Gespräch mit Georg Schlagbauer, neuer Handwerkskammerpräsident in München und Oberbayern: Vorteile der dualen Ausbildung besser kommunizieren

Geschrieben von Christian Wagner

In den Pfingstferien trafen Wolfgang Lambl und Christian Wagner in München den neuen Handwerkskammerpräsidenten für München und Oberbayern, Georg Schlagbauer.
Wolfgang Lambl bedankte sich zunächst für die Gesprächsbereitschaft und stellte den VLB kurz vor. Dabei betonte Lambl, dass ca. 70 % aller Lehrkräfte an beruflichen Schulen Mitglied im Verband seien. Der neue Handwerkskammerpräsident unterstrich die sehr gute Zusammenarbeit der Berufsschulen in München und Oberbayern mit der Handwerkskammer, diese wolle man fortführen.

Fachkräftemangel: Vorteile der dualen Ausbildung besser kommunizieren
Erster wichtiger Punkt des Gesprächs war der Fachkräftemangel: Da leider immer mehr Jugendliche ein Studium statt einer „Dualen Ausbildung“ beginnen, fehlen diese jungen Menschen im System. Beide Seiten waren sich einig, dass die Schulabsolventen schon sehr früh sowohl über ein Studium als auch über die Vorteile einer beruflichen Ausbildung informiert werden müssten. Bei 30 % Studienabbrechern funktioniere die Information über das Studieren offensichtlich nicht richtig. Schlagbauer betonte, dass man viel stärker über die Aufstiegsmöglichkeiten im Handwerk informieren müsse. Auch mit einem Meisterbrief könne man mittlerweile studieren. Man müsse die jungen Leute für das Handwerk begeistern. Wenn sie erst einmal für das duale System gewonnen werden konnten, merkten sie sehr schnell, dass auch hier qualifizierte Arbeitsplätze mit einem ansehnlichen Einkommen und hervorragenden Entwicklungsmöglichkeiten angeboten würden.
Natürlich könne man auch den Studienabbrechern einen qualitativ hochwertigen Ausbildungsplatz anbieten. Jedoch sollte die Aufklärung bereits vor dem Studium erfolgen, damit das Studium erst gar nicht angetreten wird.
Eine weitere Möglichkeit, offene Ausbildungsplätze zu besetzen, sind die Jugendlichen aus dem europäischen Ausland. Auch wenn diese jungen Menschen mit Grundkenntnissen in Deutsch zu uns kommen, muss auch während der Ausbildung ständig die deutsche Sprache geübt werden, damit das Ausbildungsziel erreicht werden kann.

Jugendliche ohne Ausbildungsplatz
Wichtig war sowohl dem Handwerkspräsidenten als auch dem VLB, dass vor allem unsere Jugendlichen ohne Ausbildungsplatz unterstützt werden. Neben Sozialarbeitern und Schulpsychologen an den Berufsschulen müssen diese Jugendlichen sehr oft auch im privaten Umfeld und in den Betrieben betreut werden. Die Betreuung und Förderung ausschließlich in den Berufsschulen reiche oft nicht aus, um das Ausbildungsziel zu erreichen. Nur mit intensiver Unterstützung kann ein Großteil dieser Jugendlichen in einem Dualen Ausbildungsplatz gehalten werden. Schlagbauer betonte aber, dass diese Auszubildenden sehr oft einen großen personellen und zeitlichen Aufwand in ihrem Ausbildungsbetrieb beanspruchen. Da diese Jugendlichen oft mangelnde Deutsch-Kenntnisse aufweisen, sollte auch in sogenannten JoA Klassen eine DAZ- bzw. DAF-Lehrkraft (Deutsch als Zweitsprache) unterrichten.

„BAF-Beschulung“
Zunächst stellten die VLB-Vertreter das bayerische Konzept kurz vor: Während des ersten Jahres werde vor allem der Spracherwerb gefördert, während des zweiten Jahres an der Ausbildungsreife gearbeitet.
Für kontraproduktiv hielten es die VLB-Vertreter, dass die berufsschulpflichtigen Asylbewerber und Flüchtlinge bereits im ersten Jahr in Praktikumsbetriebe kommen. Erst mit guten Deutschkenntnissen sollten diese Jugendlichen im zweiten Jahr verschiedene Praktika absolvieren.

Fazit
Für beide Seiten war das rund einstündige Gespräch sehr wertvoll. Handwerkskammerpräsident Schlagbauer unterstrich die Notwendigkeit einer intensiven Zusammenarbeit von Handwerkskammer und beruflichen Schulen. Nur gemeinsam könnten Probleme gelöst und neue Herausforderungen bewältigt werden.

Offener Brief an Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle „So funktioniert es nicht! – Berufliche Schulen benötigen konkrete Hilfe!”

Geschrieben von Super User

„So funktioniert es nicht! – Berufliche Schulen benötigen konkrete Hilfe!”
Die Unterrichtsversorgung an beruflichen Schulen ist katastrophal!
Wir stehen im kommenden Schuljahr vor dem Kollaps

Sehr geehrter Herr Staatsminister Dr. Spaenle,

mit großer Besorgnis nehmen wir beabsichtigte Maßnahmen wahr, die im Bereich der beruflichen Bildung bzgl. der Unterrichtskürzungen, insbesondere an den Berufsschulen, Berufsfachschulen und FOS/BOS diskutiert und angekündigt werden.

Der Hauptvorstand des Verbandes der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern (VLB) hat daher am 04. Juli 2015 in Regensburg beschlossen, diesen „Hilferuf“ in Form eines Offenen Briefes an Sie als zuständiger Ressortminister zu richten.

„Hände weg vom Pflichtunterricht!“
Trotz einer ohnehin ungenügenden Personalversorgung an beruflichen Schulen sind Kürzungen des Pflichtunterrichtes geplant.
Um die Unterrichtsversorgung sicher zu stellen, stehen den Schulen zwei Möglichkeiten zur Verfügung, wenn sie – wie in den letzten Jahren üblich – kaum zusätzliche Planstellen erhalten:

  • zum einen Überstunden, die derzeit 359 Lehreräquivalenten entsprechen
  • zum anderen die Einstellung und Beschäftigung nebenberuflicher Lehrkräfte.

Beide Möglichkeiten sollen nun drastisch eingeschränkt bzw. abgebaut werden. Dies führt zum Ausfall von allgemeinbildendem und fachlichem Pflichtunterricht. Die Qualität der beruflichen Bildung geht damit verloren – eine Bankrotterklärung der beruflichen Bildung in Bayern!


Der VLB sieht den Wirtschaftsstandort Bayern in Gefahr.
Die Situation wird dadurch verschärft, dass sich die Prognosen zum Schülerrückgang von 2011 für das Schuljahr 2019/20 als unzutreffend erwiesen haben.

In der Oberpfalz wurde beispielsweise ein Schülerrückgang von 29 % prognostiziert, aktuell werden lediglich 2% Rückgang vorhergesagt. In ganz Bayern steigen die Schülerzahlen um 3,6%.

Auf der Basis der Fehlprognose von 2011 erfolgte die Mittelzuweisung.

Neue Pflichtaufgaben erfordern zusätzliche Ressourcen
Ein stetig anwachsender Bedarf an Unterrichtsstunden durch die Beschulung der berufsschulpflichtigen Flüchtlinge und Asylsuchenden kommt hinzu. Dieser gesellschaftlichen Verantwortung stellen sich die Lehrkräfte an beruflichen Schulen – die zusätzliche Mittelausstattung muss aber zur Verfügung gestellt werden.

Der VLB fordert ausreichend Personal und finanzielle Mittel zur Aufrechterhaltung des Pflichtunterrichts!

Gerne steht der VLB mit seinem Sachverstand für Gespräche zur Verfügung.

Sehr geehrte Herr Staatsminister Dr. Spaenle, verhindern Sie den Kollaps beruflicher Schulen!

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen Wunderlich, OStD
Landesvorsitzender

Gesprächsrunde „Berufliche Bildung 2015 – Runder Tisch“

Geschrieben von Alexander Liebel

„Es bewegt sich was ...“

... mit diesen kurzen Worten brachte Landesvorsitzender Jürgen Wunderlich das Ergebnis der Gesprächsrunde 2015 auf den Punkt.

Der „Runde Tisch“ ist im VLB-Jahresterminkalender fest verankert und hat sich in den vergangenen Jahren als eine sehr konstruktive und perspektivisch wertvolle Einrichtung erwiesen. Die bildungspolitische Arbeit eines Jahres nimmt traditionell mit dieser Gesprächsrunde Fahrt auf. Ministerialdirigent (Mdgt) German Denneborg, Chef der Abteilung VI des Kultusministeriums und seine zuständigen Leiterinnen und Leiter der einzelnen Referate diskutierten mit Verbandschef Jürgen Wunderlich und dem gesamtem Führungsteam aktuelle, aber auch über den Tag hinausgehende bildungspolitische sowie pädagogische Themen.

Zwei ganz wichtige Punkte, das betonten German Denneborg und Jürgen Wunderlich unisono bereits zu Beginn des Treffens sind „... die Einstellungssituation der jungen Kolleginnen und Kollegen sowie die Unterrichtsversorgung an den beruflichen Schulen allgemein.“

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Wunsch und Wirklichkeit – oder nur wer mitmacht kann Veränderungen erreichen

Geschrieben von Super User

Viele Themen müssen immer wieder auf die Tagesordnung gebracht werden, damit deren Bedeutung uns bewusst bleiben, auch weil sie noch nicht zufriedenstellend umgesetzt wurden. Sie alle kennen die Liste der Wünsche und Sorgen: Gesunde Schule, Lehrergesundheit, genügend Lehrkräfte, Abbau der Mehrarbeit, Planstellensicherheit statt Aushilfsverträge, Inklusion statt Ausgrenzung, Klassengrößen, angemessene Bezahlung des Verwaltungspersonals.

Gesunde Schule, z. B., beginnt dann, wenn wir ein positives Arbeits- und Leistungsklima erreichen. Wenn es uns gelingt, dass wir unsere eigene Arbeit wertschätzen und sie als wichtig für unsere Jugendlichen erkennen. Ich bin auch der Meinung, dass dies der beste Schutz gegen das „Burn-out-Syndrom“ ist. Aber nicht ganz: Die Anerkennung muss auch von außen kommen, d. h. seitens des Dienstherrn und des dualen Partners.

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„Beruflicher Bildungsweg ist kein Weg zweiter Klasse“

Geschrieben von Martin Ruf/Johannes Münch


Klare Positionierung des VLB zur beruflichen Bildung in Bayern

Auf großes Interesse stieß die von über 400 Gästen besuchte Hauptveranstaltung des 12. VLB-Berufsbildungskongresses im Erlangener Redoutensaal.

Humorvoll und mit geschichtlichem Hintergund zum Veranstaltungsort, moderiert vom Kreisvorsitzenden Gerald Wölfel, konnten die aus ganz Bayern angereisten Kongressbesucher - ein Who-is-who der bayerischen Berufsbildungslandschaft – nach der Begrüßung durch den mittelfränkischen VLB-Bezirksvorsitzenden Horst Lochner zunächst den Grußworten von Erlangens Oberbürgermeister Florian Janik, MdL Thomas Kreuzer (CSU), MdL Thomas Gehring (Grüne), MdL Kati Petersen (SPD) und MdL Günther Felbinger (Freie Wähler) folgen.

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Erlangener Berufsbildungskongress - VLB-Vollversammlung eröffnet

Geschrieben von J. Münch/M. Ruf

Mit der Vollversammlung begann der formelle Teil des 12. Berufsbildungskongresses des VLB Bayern e.V. am heutigen Freitag in der Heinrich-Lades-Halle in Erlangen.

Die 229 Delegierten aus den Bezirksverbänden Mittelfranken, München, Niederbayern, Oberbayern, Oberfranken, Oberpfalz, Schwaben und Unterfranken entscheiden als höchstes Gremium des VLB über die inhaltliche und standespolitische Ausrichtung der Verbandsarbeit in den kommenden zwei Jahren.

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VLB-Hauptvorstand startet Erlangener Berufsbildungskongress

Geschrieben von J. Münch/M. Ruf

Zum Start des Berufsbildungskongress tagt traditionell der Hauptvorstand des VLB Bayern e.V. am heutigen Donnerstag in der Städtischen Wirtschaftsschule im Röthelheimpark in Erlangen.



Neben den inhaltlichen und organisatorischen Vorboten des am Freitag beginnenden 12. VLB-Berufsbildungskongresses stehen aktuelle Berichte aus der Vorstandsarbeit des Geschäftsführenden Vorstandes, der Bezirks- und Kreisverbände sowie der VLB-Referenten. Breiten Raum nimmt in der Sitzung die Vorbesprechung der Entschließungen und Anträge zur Vollversammlung auf der Tagesordnung.

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VLB Verband der Lehrer an beruflichen Schulen in Bayern e.V.
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